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Elba 2018: Der PTSV Starnberg zu Gast bei

aquanautic-elba.de

Ein Bericht von Anouk Mansour

Vereinsfahrt 2018. Diesmal steht Elba auf dem Programm. Der Großteil des PTSV Teams kehrt ein in die Tauchbasis von Aquanautic Elba, inklusive Kindern, Ehepartnern und eines Schwagers, der eigentlich zum Biken mitkam, aber von seinem Glück, am Ende des Urlaubs ebenfalls glückliches Vereinsmitglied zu sein, zu dem Zeitpunkt noch gar nichts ahnte…  

Wir sind also eine große bunte Gruppe auf Bjoern‘s sehr offenen, schönen und gut organisierten Tauchbasis auf der Heimatinsel des bekannten Apnoeisten Jaques Mayol, nur 50 Meter von der hübschen Bucht von Morcone entfernt. Die Sonne scheint, wir sind gut drauf. Eine neue Woche intensiver Taucherei kann beginnen…  

Über der Bucht von Morcone

Das Boot 'KENIA' für unsere Tagesfahrten mit Capitano 'Crisse'

Weil wir so eine große Gruppe sind, haben wir meistens ein Tauchboot für uns allein. Ein weiterer Vorteil von so einem Verein, wir haben unsere eigenen Lieblingstauchlehrer und Unterwasserguides dabei, mit denen wir Höhlen und Canyons auskundschaften, Felswände bei Nacht erkunden, Strömungen trotzen, das Wrack von Pomonte bestaunen, einige von uns dieses auch in Apnoe (ohne Luft, oder besser mit nur einem Atemzug) durchtauchen, Rettungsübungen probieren und zwischen dem Genuss an der düster-kalten blaugrauen Weite des Meeres in 35 Meter Tiefe, dem befreienden Dahinschweben über grünschillerndes Seegras und der ewigen Suche nach Elbas berühmten Schnecken und versunkenen Madonnenstatuen den ein oder anderen neuen Skill erwerben.

Wie dem selbstständigen Führen von Tauchgängen, der Orientierung an der natürlichen Umgebung oder dem Lösen von Rechenaufgaben auf knappen 40 Metern. Eine Situation, bei der die veränderte Zurechnungsfähigkeit durch endloses Gekicher über die Testaufgaben am Meeresgrund sehr deutlich werden kann. Auf dem Boot nach den Tauchgängen hieß es einmummeln, abwechselnd den kalten Wind oder die warme Sonne genießen und Kekse knabbern, Tauchgänge nachbesprechen, eigene Erfahrungen und neu Gelerntes reflektieren, den nächsten Tauchgang vorbereiten.

Das Setzen der Boje üben wir regelmäßig

Girls Underwater

„SO groß! Und SO nah!“ 

Mittelmeermuränen finden sich auf Elba in allen Größen

Am Wrack von Pomonte (und immer noch Girls Underwater!)

Tauchen ist Teamsport, und Entspannung pur. Sandra (rechts hinten) weiss wie man das macht

Zwei Tauchgänge am Tag ließen uns des Abends meist etwas erschöpft. aber voller guter Laune gemeinsam den Tag ausklingend zusammensitzen. Bei Aperol Spritz und Daniels berüchtigtem Cuba Libre, bei dem man schon was von Archimedes verstehen muss, selbstgekochten Köstlichkeiten oder Pizza vom Koch der Basis hatten wir immer viel zu lachen.

Gemeinsam werden Logbücher ausgefüllt, von beobachteten Tieren der Unterwasserwelt berichtet und deren enormen Größen und extreme Nähe (trotz der liebevoll lächelnden Blicke der anderen) bis zuletzt beteuert, physikalische Gesetze befachsimpelt (Preisfrage: Wieso muss man unter Wasser immer so schnell pinkeln?) und gemütlich den mediterranen Sommerabend genossen.

v.r.n.l.: Annabel, Daniel, Anouk, Tauchlehrerin Ilona und ihr Mann Elof, ebenfalls Tauchlehrer

 v.r.n.l.:  Solveig, Daniel, Anouk, Ilona, Elof

 v.r.n.l.:  Michael, Sebastian, Tauchlehrer Thorsten, Peer, Solveig, Daniel

Die Grillaktion meisterten wir, wie echte Taucher/innen das eben machen. Nicht lange fackeln und mit Pappe wedeln. Wir geben dem Feuer den konzentrierten Sauerstoff! Die Sicherheitsflasche ist bei uns ja immer gleich zur Hand.  

Nichttaucher Sebastian und Fabian beim Grill-Entfachen. Hektisch, anstrengend, ineffizient

Tauchlehrer Thorsten und Elof beim Grill-Entfachen.  Entspannt, ökonomisch, effizient. Sebastian schaut bewundernd zu. 

Peer, der junge Sohn unseres Tauchlehrers Thorsten durfte kurz vor Dämmerung mit Papa in der Hausbucht auch ran ans Atemgerät und seinen Kindertauchschein voranbringen. Auch am letzten Tag dann beim Nachttauchen. Auch Fabian, auf den unser Unterwasserfieber wohl übersprang, holte sich seine zwei ersten Schnuppertauchgänge ab und wurde prompt Mitglied unseres Vereins. Wir heißen Dich in unserer bunten Truppe herzlich Willkommen und freuen uns auf mehr gemeinsame Zeit mit Spiel, Spaß und Flossenschlag! 

Abschließend lässt sich wohl sagen, dass jeder und jede von uns eine bereichernde Zeit hatte, sowohl den Trainingsstand, als auch die Gruppendynamik betreffend. Es gelang uns mal wieder, Praxis und Theorie, Spaß und Ernst mit Humor und Kompetenz zu verbinden.

Vielen Dank an alle, die dabei waren und zur Organisation und Durchführung dieser Fahrt beigetragen haben.

 

Ingrid und Otto, Ilona und Elof, Anouk, Sandra und Sebastian, Daniel, Annabel und Thorsten und Solveig und Peer, Fabian, Malte und Michael

Alles ok, auf geht's bis zum nächsten Mal!!!