Zwei Handys als Buddy-Team
Ein Bericht von Ingrid Fütterer
Bestes Sonnenwetter für den Wassersport; zwei Mädels gehen aufs Sup und los gehts raus auf den See. Sie halten sich dicht an einer knallorangen Boje auf, als sie von einem ankommenden Boot verscheucht werden. Es wird hektisch, da passiert es: Zwei Handys plumpsen ins Wasser und sinken schnell ab.
Unser Verein wird angefragt, ob wir helfen können beim „Suchen und Bergen“ eines ganz ungewöhnlichen„Buddy-Teams“.
Tatort: Starnberger See Nähe Steininger Badeplatz.
Es finden sich zwei Teams, ein Apnoe-Team und ein Taucher-Team, die ihr Glück versuchen wollen. Der Tatort wird im Vorfeld abgecheckt, damit wir wissen, was uns erwartet: Ca 9 Meter Tiefe, unmittelbar um den Bojen-Stein feinster Sand und darum herum teilweise bis zu 20 cm hohes Seegras-Gestrüpp. Wir haben einen Metalldetektor dabei, wollen nichts dem Zufall überlassen.
Ein grosser Dank geht an die netten Menschen, die sich um den abgesperrten Ufer-Bereich der TU München (Zentraler Hochschulsport) in der unmittelbaren Nachbarschaft des Steininger Badestrands kümmern. Sie erlauben uns kostenfreie Zufahrt bis fast ans Wasser und sind auch sehr interessiert an unserer Aktion. Wir bedanken uns mit unserer Unterstützung, die insgesamt 5 Bojen-Ketten auf Mängel zu prüfen, eine Aktion die beiläufig mitgemacht wurde.
Nach rund einer Stunde Wasserzeit (Taucher) und ca 90 Minuten Apnoe-Sport geben wir auf. Das Seegras ist zu eng bewachsen, dass es sich nicht beliebig zur Seite schieben lässt. Als Fundstücke bringen wir eine kleine Perlenkette und eine optische Brille an Land. Von den Handys war leider nichts zu sehen.

Ungefährer Standort des Tatorts

Unsere Taucher - Vorbereitung auf die Mission
